
Rechtsruck global: Marxistische Perspektiven auf Faschismus heute
Mit Eleonora Roldán Mendívil
Dienstag, 31.03.2026 um 18 Uhr
Zentralwäscherei, Neue Hard 12, Zürich
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Warum erstarkt die Rechte weltweit, und weshalb prägt der Rechtsruck unseren Alltag, von den USA bis in die Schweiz? Wie gelingt es rechten Gruppen, Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit und Sozialchauvinismus auch hier in der Schweiz wieder salonfähig zu machen? Welche Bedeutung haben dabei ökonomische Krisen, Prekarisierung und soziale Abstiegsängste? Und welche Rolle könnte eine organisierte Arbeiter:innenklasse als Gegenpol spielen?
Nach einer kurzen Einführung der Organisierten Autonomie Zürich analysiert Eleonora Roldán Mendívil die heutigen Formen von Faschismus aus einer marxistischen Perspektive. Im Zentrum stehen ökonomische Krisen, autoritärer Populismus und ein als Kulturkampf verschleierter Klassenkampf sowie die Grenzen liberaler und staatlicher Formen des Antifaschismus. Anschließend diskutieren wir gemeinsam über linke Strategien gegen rechte Hegemonie – jenseits von Moralappellen und Symbolpolitik.
Eleonora Roldán Mendívil ist Politikwissenschaftlerin, Autorin und politische Bildnerin. Sie arbeitet zu marxistischer Gesellschaftskritik, Geschlechterverhältnissen, Antirassismus und antifaschistischen Kämpfen. Sie lebt in Berlin und war viele Jahre in antifaschistischen, migrantischen sowie feministischen Kollektiven aktiv.

