OA Bar

Männer gegen das Patriarchat?

Am 8. März gehen Frauen und Queers auf der ganzen Welt auf die Strasse. Anlässlich des Kampftages befassen wir uns damit, wie wir als Männer antipatriarchale und feministische Kämpfe mittragen und unterstützen können. Wir zeigen den Dokfilm «No nos dejaron llorar» über das argentinische Männerkollektiv «Varones Antipatriarcales» und tauschen uns mit einem Genossen dieser Bewegung aus. Gesellschaftliche Veränderungen erreichen wir nur kollektiv – aber wie? Lasst uns diskutieren!

Der Film startet um 19.15 Uhr, dazu gibts Pizza Slices. Im Anschluss Diskussion und Barbetrieb.

Zu Hause, im Betrieb, im Quartier, auf der Strasse – gemeinsam gegen Kapitalismus, Patriarchat und Rassismus!

Montblanc: Luxus für die Bonzen – Entlassung für die Arbeiter:innen?

Der Luxusgüter-Konzern Montblanc lässt zu katastrophalen Arbeitsbedingungen in Italien produzieren. Nachdem Arbeiter:innen in einem Vorort von Florenz Verbesserungen erkämpft hatten, folgte ein Monat darauf der Gegenangriff von Montblanc: Das Werk soll auf Anfang 2024 geschlossen werden. Wir haben deshalb am 23.12.23 vor der Montblanc-Filiale an der Zürcher Bahnhofstrasse protestiert, um die gewerkschaftliche Organisierung zu verteidigen und Druck auf den Konzern aufzubauen. Greifen sie eine:n Arbeiter:in an greifen sie uns alle an!:,D

Die riesigen Profite von Montblanc fliessen in die Schweizer Richemont-Gruppe. Diese macht Milliardenumsätze. Möglich machen das die tausenden Arbeiter:innen, die 6 Tage in der Woche 12h-Schichten schieben – für Löhne, die gerade so zum Überleben reichen.

Nach dem starken Kampf der in der Basisgewerkschaft @sicobas.prato_firenze organisierten Belegschaft konnten ein Ende der 12h-Schichten, eine 5-Tage-Woche, Kaffee-Geld sowie neue Urlaubsregelungen erkämpft werden. Diese grundlegenden Arbeitsrechte versuchen die Bosse nun mittels Verlagerung der Produktion zu umgehen.

Wir stehen an der Seite von SI Cobas und wissen, dass unsere Stärke in der Klassensolidarität liegt. Schweizer Unternehmen produzieren in Ländern, in denen sie Arbeitsrechte ignorieren können, um maximal Kosten einzusparen. Stören wir ihr Image von einem sauberen und ethischen Unternehmen und zeigen wir was sie wirklich machen: Profit auf dem Rücken der Arbeiter:innen. Schluss damit! Wir fordern Montblanc und Richemont auf, umgehend auf die Forderungen von SI Cobas einzugehen!

Spendet der SI Cobas Geld um sie zu unterstützen und organisiert euch bei @zurich_solidarisch, um gemeinsam den Chef:innen und diesem ausbeuterischen System den Kampf anzusagen!

OA Bar

Der 8. März steht vor der Tür! An der OA-Bar vom Freitag, 9. Februar 2024 blicken wir auf 35 Jahre revolutionärer und antipatriarchaler 8. März in Zürich zurück. Wir zeigen Bildmaterial und hören und erzählen Anekdoten aus der bemerkenswerten Kontinuität der feministischen Selbstorganisation.

Essen ab 19 Uhr, Input um 20 Uhr, Infoladen Kasama, Militärstr. 87a, Zürich.
Auf einen kämpferischen 8. März!

Gentrifizierung und Sozialdemokratie

Freitag, 12.01.2024
Infoladen Kasama, Militärstrasse 87a, Zürich
Küfa um 19 Uhr, Input um 20 Uhr

Der Widerstand gegen steigende Mieten und kapitalistische Stadtaufwertung wächst. Vielfach mit dabei ist – in unterschiedlicher Gestalt – die Sozialdemokratie. Ihre Exponent:innen prangern die Wohnungskrise so lautstark an, dass man manchmal fast vergisst, dass sie diese Stadt seit bald 30 Jahren regieren. Wie passt das zusammen? Welche Rolle spielt die SP bei der Gentrifizierung? Und wie können wir den Klassenkampf von oben beantworten?

An der ersten OA-Bar im neuen Jahr diskutieren wir über Vernetzung in der Nachbarschaft, Petitionen an den Stadtrat und kaputte Fenster bei Neubauten. Kommt vorbei!

Die Veranstaltung ist Teil des Anti-WEF-Winterquartier Zürich:

13. und 14.01.24 in der Zentralwäscherei Zürich

OA Bar mit PUB QUIZ <3

An der letzten OA-Bar des Jahres gibt es ein Quiz für alle Polit-Nerds, Aktivist:innen und die, die es noch werden wollen. Bei diesem revolutionären Kneipengang ist deine linke Hirnseite gefragt. Nicht Günther Jauch sondern die OA wird dir sagen ob du wirklich richtig stehst… Bonne amusement!
Freitag, 8. Dezember ab 20 Uhr im Infoladen Kasama, Militärstrasse 87a, 8004 Zürich

Textilarbeiter:innen in Bangladesch

Seit mehreren Wochen kämpfen hunderttausende Textilarbeiter:innen in Bangladesch für höhere Löhne. Sie bestreiken die Fabriken, zerstören Firmeneigentum und blockieren Strassen. Polizei und Militär versuchen die Kämpfe mit aller Härte zu beenden. Bisher kamen fünf Arbeiter:innen ums Leben.:,D

Bangladesch ist der grösste Textilproduzent der Welt. Hunderttausende Arbeiter:innen produzieren Kleidung für internationale Konzerne wie H&M, Adidas, Nike, GAP, Hugo Boss, Abercrombie & Fitch oder Discounter wie Lidl oder Walmart. Rund 85% von ihnen sind Frauen. Der Mindestlohn liegt aktuell bei umgerechnet 73$ pro Monat (bei über 48 Stunden pro Woche), was nicht zum Leben reicht. Die Streikenden fordern eine Verdreifachung auf 228$.

Das Gerede von «fairen Arbeitsbedingungen» und «nachhaltiger Produktion» sind PR-Lügen der Konzerne, die mit der Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Süden fette Profite machen. Keine Fair-Trade-Labels werden sie stoppen, sondern nur die Arbeiter:innen, welche beschliessen, diese Verhältnisse nicht mehr zu akzeptieren.

Wir schicken solidarische Grüsse vom Black-Friday-Wahnsinn in der Zürcher Bahnhofstrasse zu den Streikenden in Bangladesch. Euer Kampf ist unser Kampf. Überwinden wir den Kapitalismus!

November 2023

Trans Day of Remembrance

Heute, am Trans Day of Remembrance, gedenken wir all denen, die zu früh aus ihrem Leben gerissen wurden. Hier sind die Namen derer, die in den letzten drei Jahren in Europa ermordet wurden – eine Liste, die nicht nur Trauer, sondern auch Wut in uns auslöst. Viele Namen bleiben unbekannt, und bei weiteren Todesfällen werden die Ermordeten nicht als trans erfasst, was strukturelle Unsichtbarkeit verstärkt. Diese Namen bieten nur einen kleinen Einblick in die tatsächliche Realität. Die meisten Fälle weltweit werden weiterhin nicht gemeldet. Diejenigen, die gemeldet werden, erhalten nur geringe Aufmerksamkeit.:,D

Die Namen und Geschichten, die wir kennen, zeigen uns, dass die Gewalt gegen trans Personen auch eine Klassenfrage ist: In Europa waren in diesem Jahr 78% der ermordeten trans Menschen, deren Beruf bekannt ist, Sexarbeiter:innen, 45% waren Migrant:innen oder Geflüchtete.

Lasst uns die Namen ehren, die wir kennen, und gleichzeitig darauf aufmerksam machen, dass jede unsichtbare Person eine Geschichte hat. Gleichzeitig gedenken wir denjenigen, die aufgrund unerträglicher erlebter Gewalt als trans Personen ihr Leben beendet haben.

Lasst uns die Namen in die Welt tragen und Schulter an Schulter weiter für eine Welt frei von Gewalt für alle kämpfen. Die Ermordung von trans Personen ist nicht nur individuelles Leid, sondern hat System. Und das System ist angreifbar.

Quelle: https://transrespect.org

OA Bar

Am Freitag, 10.11.23 steht die zweitletzte OA-Bar dieses Jahres an! Diesmal gibts einen Input zu revolutionärer Basisarbeit, danach Barbetrieb und Platz zum Austausch.

Genoss:innen von Zürich Solidarisch erzählen von ihren Erfahrungen im täglichen Handgemenge um Arbeit und Wohnen. Zudem bringen sie einige Ideen und Konzepte vom Austausch mit verschiedenen Gruppen aus Deutschland mit, die sich der revolutionären Stadtteilarbeit verschrieben haben. Was können wir von den Erfahrungen deutscher Stadtteilorganisationen für unsere Praxis in Zürich lernen?

LEERSTAND NOTSTAND AUFSTAND


Dass in Zürich eine Wohnungskrise herrscht, brauchen wir niemandem zu erzählen. Leerstand gibt es vor allem bei Büros und Verkaufslokalen, freie Wohnungen gibt es kaum. Am 1. Juni 2023 waren in der Stadt ganze 144 Wohnungen zur Vermietung ausgeschrieben. Das ist ein Anteil von 0.06%, was offiziell als Wohnungsnotstand bezeichnet wird. Darauf angesprochen merkte ein Immobilienberater gegenüber der Zeitung 20 Minuten an, dass es deswegen eigentlich «Strassenschlachten geben müsste».:,D

Unsere Krise – ihre Profite
Es wird immer schwieriger, eine Wohnung zu finden, die man sich leisten kann. Bei Wohnungsbesichtigungen bilden sich lange Schlangen und auf den Immobilienportalen werden absurde Preise verlangt. Die Mieten stiegen im letzten Jahr um sechs Prozent. Seit 2005 sind die Preise für das Wohnen in der Stadt Zürich explodiert: 15 Prozent Anstieg bei bestehenden Mietverträgen und 39 Prozent bei den Neumieten. Die Neumieten betreffen junge Menschen, die aus ihrem Elternhaus ausziehen, aber auch neugegründete Familien, Lohnabhängige aus anderen Gemeinden, die in der Stadt arbeiten und vor allem diejenigen, die sich aufgrund von Sanierungen ihre ehemaligen Wohnungen nicht mehr leisten können und in Zürich keinen neuen Wohnraum finden.

Wir kriegen die Krise, das Immobilienkapital macht fette Profite. In der ganzen Stadt wird günstiger Wohnraum teuer saniert oder gleich ganz abgerissen, um aus luxuriösen Appartements und Ersatzneubauten noch mehr Kohle rauszuholen. Immobilien sind «sichere Wertanlagen», weshalb gerade in Krisenzeiten Banken, Versicherungen und Pensionskassen ihr Kapital in diesen Sektor pumpen. Institutionelle Anleger kaufen Immobilien und sanieren was das Zeug hält, was die Preise und Mieten nach oben treibt. Die grösste Vermieterin der Stadt ist die UBS (inkl. CS), gefolgt von Swiss Life. Diese Wertanlagen sind deshalb sicher, weil wir ja irgendwo wohnen müssen und deshalb gezwungen sind, die immer weiter steigenden Mieten zu bezahlen.

Sozialdemokratische Politik in einer neoliberalen Stadt
Auch die linken Parteien – allen voran die SP – haben die Wohnungskrise als Wahlkampfthema entdeckt. Sie prangern die Verhältnisse so lautstark an, dass man manchmal fast vergisst, dass in Zürich seit bald dreissig Jahren eine links-grüne Regierungsmehrheit am Ruder ist. Und diese Mehrheit macht eine durchaus erfolgreiche Politik – für den Wirtschaftsstandort.

In den 1990er Jahren war Zürich wie viele andere Städte von der Deindustrialisierung gezeichnet. Jobs in der Industrie wurden abgebaut, Wohlhabende zogen in die Agglomeration. Zurück blieb eine sogenannte «A-Stadt», bewohnt von Armen, Alten, Arbeitslosen und Ausländer:innen. Für die Bewohner:innen bedeutete das aber auch günstige Mieten und viel Platz: In dieser Zeit beginnt auch die Hochphase der Hausbesetzer:innen-Bewegung. Nach und nach wurde die Stadt Zürich jedoch wieder hip und attraktiv. Die Sozialdemokrat:innen betrieben erfolgreiche Standortpolitik und betreiben sie bis heute. Standortpolitik heisst, finanzkräftige Unternehmen und Bewohner:innen anzuziehen und die Armen, Arbeitslosen und Randständigen aus der Stadt zu verdrängen. Sie passen nicht mehr ins Stadtbild und kosten nur Geld. Aufwertung heisst Vertreibung. Weil wir keine Wohnung mehr finden. Weil uns unsere Treffpunkte genommen werden. Weil Menschen mit erhöhter Polizeipräsenz und rassistischen Personenkontrollen drangsaliert werden.

Das Gentrifizierungs-Portfolio der sozialdemokratischen Stadtregierung ist lang: Mit der Europaallee hat sie eine Schneise der Verdrängung durch ein ehemals proletarisches Quartier gezogen. Kleine Läden, altes Gewerbe und ansässige Lohnabhängige mussten hippen Kaffees, Shops für Luxusartikel und Menschen mit grossen Portemonnaies Platz machen. Und weil eine Europaallee nicht reicht, wurde auf der anderen Seite der Gleise mit der Zollstrasse gleich noch eine zweite gebaut. Wie die Europaallee ist auch der Andreasturm in Oerlikon ein Projekt der SBB Immobilien. Als Wolkenkratzer aus Glas und Beton aus dem Baukasten neoliberaler Stadtaufwertung entnommen und von den Prime-Tower-Architekt:innen entworfen, bietet der Andreasturm Platz für Büroflächen, teure Läden und schicke Gastrobetriebe. Die SBB Immobilien sind zwar ein Staatsbetrieb, haben aber den Auftrag, so viel Profit wie möglich zu generieren. Was das bedeutet, haben wir beim Neugasse-Areal gesehen: Auf die Forderung der Stadtbevölkerung, dort gemeinnützigen Wohnraum statt Luxuswohnungen zu bauen, sperrt sich die SBB und baut auf dem Areal vorläufig einfach gar nichts.

Widerstand von unten bauen
Das Immo-Kapital und die Stadtregierung haben die Rechnung ohne uns – die Bewohner:innen dieser Stadt – gemacht. Erst kürzlich hat eine breite Bewegung in Wollishofen einen Deal zwischen dem damaligen SP-Stadtpräsidenten und der Kibag Holding AG vermasselt: Beim GZ Wollishofen dürfen jetzt keine teuren Blocks gebaut werden. Das linke Seeufer gehört allen!

Immer mehr Menschen organisieren sich in ihrem Quartier. Wir tun uns mit unseren Nachbar:innen zusammen, um den Verkauf, die Luxussanierung oder den Abriss unserer Häuser zu verhindern. Wir wehren uns gegen die Überbauung von Erholungsräumen. Wir besetzen leerstehende Häuser, um Orte für Wohnraum und Kultur zu schaffen, die allen offenstehen und nicht nur den Gutbetuchten. Und ab und zu ziehen wir als wütend-shiny «Reclaim the Streets»-Umzug durch die Strassen und geben einen Tropfen Sachschaden auf den heissen Stein der Gentrifizierung. Like a Diamond in the Sky!

«Oisi Stadt, oisi Quartier» ist nicht nur eine Demoparole, sondern eine Perspektive. Organisieren wir uns! Lasst uns widerständige Quartiere schaffen. Egal ob Mietwohnungen oder Squats: Verteidigen wir gemeinsam unsere Häuser und Freiräume, genauso wie unsere Parks, Spielplätze und Badestellen, unsere Kneipen und Kiosks, unsere Werkstätten und Ateliers, all das, was unsere Quartiere lebenswert macht. Es ist Zeit, die Gestaltung unserer Quartiere, unserer Stadt und den Verlauf unserer Geschichte in die eigenen Hände zu nehmen. Dahin kommen wir nur, wenn wir widerständige Strukturen von unten bauen und gemeinsam als Klasse kämpfen.

Die Wohnungsfrage ist eine Klassenfrage
Als Arbeiter:innen, als Mieter:innen, als Arbeitslose und Geringverdienende dieser Stadt, als an den Rand gedrängte und Obdachlose, als Erziehungspersonen und alleinerziehende Mütter, als von Sexismus Betroffene und als Menschen die ständig rassistischen Polizeikontrollen ausgesetzt sind, stehen wir der Klasse der Besitzenden unversöhnlich gegenüber. Ihr materielles Interesse an schrankenloser Anhäufung von Kapital und der Maximierung ihrer Profite laufen unserem Bedürfnis nach einem guten Leben entgegen. Wir sind es, die mit unserer Arbeit, unserer sozialen Reproduktion und unserer gesellschaftlichen Praxis, die Stadt zu dem machen, was sie ist. Wir sind es, die den Wohlstand dieser Gesellschaft schaffen, den sich die Besitzenden im Prozess der kapitalistischen Produktion und Zirkulation unter den Nagel reissen.

Die Gentrifizierung ist ein Angriff des Kapitals auf die proletarische Bevölkerung. Wir dürfen aber nicht vergessen: Die Wohnkrise steht nicht für sich alleine. Sie ist ein Ausdruck des krisenhaften Kapitalismus. Die Wohnungskrise ist Teil der Krise der sozialen Reproduktion. Die steigenden Mieten gehen mit steigenden Preisen für Lebensmittel, höheren Energiekosten und teureren Krankenkassenprämien einher. Dazu kommen die Flexibilisierung und Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse. Immer mehr von uns haben Schwierigkeiten, ihr Leben zu bestreiten. Der Druck steigt.

Die Kämpfe gegen steigende Mieten gehören also zusammen mit Kämpfen um höhere Löhne, für bezahlbare Lebenshaltungskosten, für den Zugang zu sozialer und medizinischer Versorgung, für körperliche Selbstbestimmung, Bewegungsfreiheit und Bleiberecht für alle. Es liegt auf der Hand, dass wir uns nicht auf die Versprechen der Politik verlassen, mag sie noch so sozial und grün daherkommen. Vielmehr müssen wir auf die eigenen Kräfte setzen und unsere Kämpfe auf alle Bereiche des Lebens ausweiten. Auf ihre Wohnungskrise antworten wir mit unserer Klassensolidarität und kollektivem Widerstand!

Schaffen wir gemeinsam widerständige Quartiere!
Organisieren wir uns gegen Immo-Konzerne, Chefs und Cops!