25 Jahre G8 in Genua

Samstag 06.06.2026: Veranstaltung im Kasama

Rückblick auf 25 Jahre G8 in Genua, Erinnerung an Carlo Giuliani & Ausblick auf den G7 in Evian im Juni 2026.:,D

Die Antiglobalisierungsbewegung brach mit der Niederlagenstimmung der 1990er Jahre. Unter dem Slogan «Eine andere Welt ist möglich!» stellte sie die neoliberalen Institutionen (IWF, WTO, G7/G8/G20) politisch in Frage. Die weltweite Bewegung zeigte auf, dass die globalen Klassenverhältnisse und Produktionsketten zusammenhängen und internationalisierte die Kämpfe.

Vom 18. bis 22. Juli 2001 traf sich die kapitalistische Weltelite zum G8-Gipfel in der italienischen Hafenstadt Genua. Begleitet wurde das Treffen von enormen Protesten der Antiglobalisierungsbewegung. 300’000 Menschen reisten an, um gegen die Chefs der reichsten Industrienationen der Welt zu demonstrieren. Dagegen ging die italienische Polizei mit massiver Gewalt vor. Der 23jährige Carlo Giuliani wurde von einem Polizisten getötet.

Carlo vive!
Der Widerstand lebt weiter!
Otro mundo es posible – eine andere Welt ist möglich!

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